Liebe Orgelbegeisterte aus nah und fern,

 

wir laden Sie sehr herzlich zu den 6. Orgelwochen Weserbergland ein!

 

Mit unserem kleinen, aber feinen Orgelfestival möchten wir Ihnen wertvolle Orgeln und eindrucksvolle Kirchen in der wunderbaren Landschaft des Weserberglandes vorstellen. Herausragende Organistinnen und Organisten aus Deutschland konzipieren ihre Programme speziell für die hiesigen Instrumente und schaffen so ein einzigartiges musikalisches Erlebnis, in dem unser regionales Kulturerbe in den Dialog tritt mit überregionaler künstlerischer Meisterschaft.

 

Unser diesjähriges Eröffnungskonzert mit dem Organisten der Frauenkirche Dresden, Samuel Kummer, ist zwei berühmten Organisten gewidmet, die zu den wichtigsten Komponisten ihrer Zeit gehörten und beide vor 400 Jahren gestorben sind: Jan Pieterszoon Sweelinck und Michael Praetorius. Orgelwerke der Empfindsamkeit, in denen es – anders als die Epochenbezeichnung vermuten lässt – meist gar nicht um zarte, weiche Gefühle, sondern um starke, kontrastierende Stimmungen geht, stehen dann im Mittelpunkt des Abschlusskonzertes mit dem in Detmold beheimateten Martin Sander.

Darüber hinaus können Sie in der Hamelner Marktkirche wieder einen Stummfilm mit Live-Orgelimprovisation erleben, wenn Christiane Michel-Ostertun an der größten Orgel der Region ein Meisterwerk von Friedrich Wilhelm Murnau farbenreich vertont. Und schließlich steht erneut ein Orgelkonzert für Familien auf dem Programm, bei dem auch Hamelner Kinder mitwirken.

 

Die Orgel ist nicht nur in klanglicher und bautechnischer Hinsicht die „Königin der Instrumente“ (Mozart), sondern auch ihre Spieltechnik ist spektakulär und höchst anspruchsvoll: Mit Händen und Füßen wird komplexe polyphone Musik simultan in verschiedenen Klangfarben interpretiert. Für das Publikum ist der „Arbeitsplatz“ des Organisten – der Spieltisch der Orgel – jedoch leider meist unsichtbar. In unseren Konzerten können Sie das virtuose Spiel des Organisten dennoch mitverfolgen: auf einer Leinwand im Altarraum!

Um allen Interessierten die Teilhabe an Kultur zu ermöglichen, nehmen wir keinen Eintritt und sammeln stattdessen am Ausgang ein selbst bestimmtes Eintrittsgeld: Jede*r ist gebeten zu spenden, was der persönliche „Kulturetat“ erlaubt.
Weil sich damit das Gesamtbudget der OWW jedoch bei Weitem nicht finanzieren lässt, gilt unser besonderer Dank wie immer unseren Sponsoren und Förderern für ihre großzügige Unterstützung.

 

Freuen Sie sich mit uns auf neue Begegnungen mit der Orgel, dem wohl vielseitigsten, traditionsreichsten und faszinierendsten aller Instrumente,


Ihr Team der Orgelwochen Weserbergland

und

Stefan Vanselow (Kreiskantor im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont)

 

 

PS: Bitte beachten Sie folgende pandemiebedingte Hinweise:

  • Für den Besuch der Konzerte empfehlen wir eine Anmeldung mit Platzreservierung. Eventuell vorhandene Restplätze werden 10 Minuten vor Konzertbeginn an nicht angemeldete Personen vergeben.
  • Zurzeit gilt für Konzerte im Landkreis Hameln-Pyrmont die 3G-Regel. Das heißt, dass nur vollständig geimpfte, genesene sowie getestete Personen Zutritt haben; ein amtlicher Nachweis ist am Einlass vorzuzeigen. Folgende Corona-Tests werden anerkannt: PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden); Schnelltest aus Testzentrum, Apotheke, Arztpraxis etc. (nicht älter als 24 Stunden). Aus organisatorischen Gründen können wir leider keine Selbsttests unter Aufsicht anbieten. Von der Testpflicht befreit sind unter anderem Schüler*innen, die durch Unterschrift der Eltern nachweisen, dass sie regelmäßig für die Schule getestet werden, sowie Kinder bis 6 Jahre. Weitere Details zur 3G-Regel können Sie hier nachlesen.
  • Darüber hinaus gelten die aktuellen gesetzlichen Vorgaben sowie die bekannten Abstands- und Hygieneregeln. Für den Besuch der Konzerte müssen zur Kontakt-Nachverfolgung die Kontaktdaten angegeben werden.
  • Aufgrund der gegenwärtigen Situation können kurzfristige Programmänderungen nicht ausgeschlossen werden. Bitte informieren Sie sich kurz vor den Konzerten auf den Konzertseiten dieser Website über den aktuellen Stand.